Nächstes mal: „Keine schlechten Chancen“

Unser Ansuchen um Bauförderung bei ‚Kommunalkredit Austria‘ wurde erwartungsgemäss abgelehnt. Zwei Gründe dafür: erstens das fehlende Eigenkapital von ‚Delta Culture‘ und zweitens die Grösse des Projekts.

Zum ersten: ein überzeugendes Argument. Wir haben daher entschieden in Wien jemanden für einen Tag die Woche anzustellen, der sich der Geldbeschaffung intensiv annehmen soll. So nebenbei wird das nämlich nicht gelingen. Und ich selbst bin hier in Tarrafal ‚auf verlorenem Posten‘. Ein Mail aus Afrika mit der Bitte um Förderung wird kaum eine Organisation von unserem Projekt überzeugen … Liz Zimmermann in Wien hat bereits Kontakt zu einigen Kandidaten für diesen Job aufgenommen. Entscheidung dieser Tage!

Zum zweiten: das kann ich schon nicht mehr so ganz nachvollziehen. Der Bau ist ja sowieso in Phasen geplant. Und was die Grösse des Gesamtprojekts betrifft: da bin ich immer noch überzeugt, dass ich es besser beurteilen kann ob es den Bedürfnissen und den Möglichkeiten von ‚Delta Culture‘ angemessen ist oder nicht. Da vertraue ich auf mein Urteilsvermögen. Ich lebe schliesslich seit bald einmal 2 Jahren hier, kann einschätzen was ich leisten, wozu ich die Leute hier bewegen kann und was hier benötig wird … ich gebe aber auch zu, dass es mir anscheinend nicht gelungen ist, dieses Wissen den Entscheidungsträgern von Kommunalkredit zu vermitteln.

Die Sache ist aber nicht so negativ wie sie auf den ersten Blick aussehen mag: das Projekt hat sehr wohl ‚gut gefallen‘. Unsere Chancen beim nächsten Einreichungstermin Ende des Jahres ’sehen nicht schlecht aus‘. Vorausgesetzt wir haben bis dahin das Eigenkapital. Und an der ‚Verkleinerung‘ der ersten Bauphase arbeitet Architekt Frank Mössinger bereits. Da sollten wir in den nächsten Wochen in der Lage sein einen Kostenvoranschlag eines hiesigen Bauunternehmers einzuholen.

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