Wochenendlager im Zentrum

Zum Abschluss des Schuljahres hat unsere Mädchengruppe 3 Tage im Zentrum verbracht. 40 Mädchen haben hier gespielt, gegessen, gesungen, getanzt, Theateraufführung geprobt und geschlafen.
Schon seit Wochen haben sich die Mädchen auf diesen Event gefreut und darüber geredet. Und wie die Bilder belegen wurden sie in keiner Weise enttäuscht.
Die Mädchen waren in 4 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte ihre erwachsene Begleitperson. Für das Einhalten bzw. Missachten der Regeln die für diese 3 Tage festgelegt waren, wurden Punkte vergeben. Am Ende gab es eine Siegergruppe. Ein kleines Mädchen hat sich bei der Projektleitung ganz bitterlich beschwert, dass ihre Gruppe nicht gewonnen hätte nur weil sie wegen einem leichten Stoss gegen ein Mädchen einer anderen Gruppe einen Punkt abgezogen bekommen hätte …
Neben Bonus- und Maluspunkten gab es auch zahlreiche Aktivitäten. Am ersten Tag bekamen die Mädchen Besuch der Nationalen Kommission für Menschenrechte, die den Kindern die Rechte der Kinder nähergebracht haben. Wir danken Marisa und Joaquim für diesen Besuch und den Workshop.

Für die Abschlussveranstaltung am Sonntag, zu der auch die Eltern eingeladen waren, hat jeder der Mädchengruppe eine Vorführung einstudiert: Gesang, Tanz oder Theater. Und natürlich durfte die Abendunterhaltung nicht fehlen: Kinderdiskothek und Modeschau.

Die Einzigen die nicht ausschliesslich Spass bei der Sache hatten waren die Aufpasserinnen. Sie mussten ja nicht nur aufpassen sondern auch kochen, mit den Kindern proben, grosse und kleine Streitereien schlichten und für das sonstige Allgemeinwohl der Mädchen sorgen.

Delta Cultura möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Anna und Julia – unseren Praktikantinnen aus Wien – bedanken die mit der Organisation dieses Wochenendlagers ihr Praktikum abgeschlossen haben und in ihren wohlverdienten Urlaub gefahren sind. Wie gut ihre Arbeit in den vergangenen Monaten war hat sich bei der Verabschiedung von den Mädchen gezeigt. Zahlreiche Tränen sind geflossen und viele der Mädchen waren ganz offensichtlich sehr traurig.
Wir danken Anna und Julia für ihre grossartige Hilfe und hoffen die Beiden eines Tages wieder bei uns im Zentrum begrüssen zu können.

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